Ausleitende Verfahren

Dem Menschen sind die vielfältigsten Möglichkeiten geschenkt, Schadstoffe aus dem Körper auszuscheiden. Die dabei eingesetzten sogenannten „Ausleitenden Verfahren“ dienen der allgemeinen Umstimmung und Anregung von Stoffwechselprozessen.

Die klassischen inneren Organe der Ausleitung sind der Darm, die Leber, die Lunge und die Niere. Unser größtes Ausscheidungsorgan aber ist unsere Haut.

So unterteilt sich die Therapie meist in eine Behandlung der Haut, welche in unseren Praxisräumen stattfindet, und der Mitgabe von Rezepturen zur Anregung der o.g. Organe.

Ausleitende Verfahren über die Haut in unserer Praxis sind:



Weitere Verfahren zur Ausleitung über die Haut sind:

Die Wasseranwendungen nach Kneipp (Bäder, Wickel, Güsse, Packungen...) und die Reinigung der Darmschleimhäute durch den klassischen Einlauf, werden in unserer Praxis hoch geschätzt und durch Anleitung unserer Patienten für zu Hause mitgegeben.
Aus einem anderen Kulturkreis kommend, zur Unterstützung der Ausscheidung über die Schleimhaut des Außenohres, findet die Ohrkerze ihre Anwendung.

Generell eignen sich die "Ausleitenden Verfahren" zur Behandlung chronischer Erkrankungen, welche in der Naturheilkunde grundsätzlich eine tiefgreifende Störung des „humoralen Milieus“ (Säftehaushalt) darstellen und gut durch o.g. Therapien zu beeinflussen sind. Unsere Altvorderen sprachen hierbei gerne von der „Blutentmischung“ oder dem „Verderbnis der Säfte“.

Akute Erkrankungen eignen sich ideal für Entlastungtherapien und zeigen die schnellsten Reaktionen.

Ausleitende Verfahren werden auch zur Prävention eingesetzt, ein ureigenes Anliegen der Naturheilkunde, welche die entsprechenden Konstitutionen (Menschentypen) und ihre möglichen Krankheitsentwicklungen beachten.

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